Netzgestützter Wissenstransfer von Hochschulen in Unternehmen


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RfV | Raum für Vielfalt

Das Weiterbildungsangebot thematisiert die Möglichkeit zur Erhaltung der Vielfalt in der Kulturlandschaft im Spannungsfeld jeweiliger Nutzungsansprüche von Landwirtschaft und Naturschutz. Anhand verschiedener Aspekte wie etwa der Bedeutung der Erhaltung verschiedener Insektengruppen soll detailliert dargestellt werden, wie günstige Rahmenbedingungen zu einer hohen Vielfalt führen. Es soll erläutert werden, wie sich dies auf die Landbewirtschaftung auswirkt und welche Gestaltungsmöglichkeiten sich für die Landwirte bieten. Auch eine Abschätzung von Aufwand und Ertrag soll mit einfließen. Dies schließt die Bewertung der Biodiversität im Raum für den Landwirt/die Landwirtin mit ein.

Ziel und Zielgruppen des Projekts

Ziel ist die Erarbeitung eines Online-Weiterbildungsangebotes für alle Akteure, die an der Landbewirtschaftung und der Gestaltung der Landschaft beteiligt sind. Der Fokus liegt auf der Agrarlandschaft. Daher richten sich die Inhalte in erster Linie an Landwirte und Unternehmen, die Einfluss auf die Landbewirtschaftung haben (Berater, Planer, Kommunen, ...). Das Projekt soll innovatives Wissen bezüglich der dauerhaften Anlage von ökologischen Vorrangflächen vermitteln,

Die Module sollen thematisch in sich geschlossen sein, jedoch an entsprechenden Stellen klare Querverweise zu anderen Modulen enthalten. Neben einem einführenden Modul zur Thematik der Vielfalt in der Landschaft sind zu folgenden Themen Module zu entwickeln:

  • ökologische Vorrangflächen
  • Nützlinge
  • Gewässerrandstreifen
  • Blühstreifen
  • Wildkräuter
  • Futterqualität
  • Bodenbearbeitung
  • Bodengesundheit
  • Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

Netzwerkbildung - Zusammenarbeit

Das Netzwerk verfolgt das Ziel, möglichst viele Akteure mit Einfluss auf die Vielfalt in der Agrarlandschaft zusammenzubringen. Es soll ein auf Konsens beruhender anhaltender Diskurs entstehen, der eine möglichst große Vielfalt mittelfristig zu stabilisieren und somit nachhaltig zu wirtschaften ermöglicht. Die Netzwerkbildung wird gefördert durch eine Vielzahl von Workshops zur inhaltlichen Abstimmung sowie durch örtlich wechselnde Symposien für die Akzeptanz der Zielgruppe dienen.

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

 

Projektleitung

Prof. Dr. Michael Rudner
michael.rudner[at]hswt.de

 

Projektmitarbeiter

Isabel Möhrle
isabel.moehrle[at]hswt.de

Nicolas Alt
nicolas.alt@hswt.de

 

Projektseite