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Freitag, den 21. Juli 2017

Onlinekurse rechtssicher gestalten

ESF-Netzwerktreffen am 19. Juli 2017 in der Bamberger Wilhelmspost

Wer Onlinekurse erstellt, sollte nicht nur Experte seines Fachs sein und die Spezifika des E-Learnings kennen – auch urheberrechtliche Aspekte spielen eine immense Rolle. Genau diese werfen bei Betreuerinnen und Betreuern von Onlinekursen immer wieder Fragen auf: In welchem Ausmaß darf ich Fremdmaterialien veröffentlichen? Wie muss ich sie kennzeichnen? Das diesjährige ESF-Netzwerktreffen, das unter dem Motto „Urheberrecht im E-Learning“ stattfand, gab auf diese und viele andere Fragen Antworten. Es fand am 19. Juli in der Bamberger Wilhelmspost statt. 

In seiner Begrüßung führte Dr. Holger Kächelein, Stellvertretender Geschäftsführer der Virtuellen Hochschule Bayern, in das Thema Urheberecht in der Onlinelehre ein und gab einen Überblick zu den aktuellen Entwicklungen.

Anschließend stellten die Projektmitwirkenden ihre Arbeit vor, die auch in diesem Jahr durch große inhaltliche Vielfalt beeindruckte: Viele Projekte kommen aus dem ingenieurwissenschaftlichen Bereich und befassen sich mit Themen wie Produktionsoptimierung und Energieeffizienz. Aber auch zu den Themen Marketing, Innovationsförderung, Risikomanagement und E-Rechnung werden Weiterbildungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickelt. Trotz inhaltlicher Unterschiede tauschten sich die Projektmitwirkenden in der Mittagspause rege aus – beispielsweise zur Vernetzung mit den teilnehmenden Unternehmen oder zu technischen Aspekten des E-Learnings.

Das Nachmittagsprogramm widmete sich ganz dem Kernthema der Veranstaltung: Referent Dominic Habel, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Medien- und Informationsrecht der Universität Passau, ging in seinem Vortrag zuerst auf die Grundlagen des Urheberrechts und dessen Schranken ein – dies sei Voraussetzung, um die zahlreichen Regelungen zu verstehen. Anhand von Beispielen zeigte er dann, wie die Regeln im Hochschulkontext zu interpretieren sind. Zum Abschluss des Vortrags verglich Habel die alte mit der neuen Rechtslage. Sein Fazit: „Für die Hochschulen wird zwar nicht alles besser, aber es wird einfacher, die einschlägigen Regelungen im Urheberrechtsgesetz zu finden.“

Weitere Informationen zum Netzwerktreffen stehen Ihnen hier zur Verfügung.

 

 

 


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