Netzgestützter Wissenstransfer von Hochschulen in Unternehmen


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Dienstag, den 28. März 2017

Weiterbildung für Berufstätige – örtlich und zeitlich flexibel

ESF-Bereich der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) und Projekt „KMU-bewegt“ auf ESF-Infotour in Nürnberg

Aktionen für Groß und Klein auf der ESF-Infotour

Happy birthday, Europäischer Sozialfonds (ESF)! Seit 60 Jahren verbessert das wichtigste arbeitsmarktpolitische Instrument der EU die Beschäftigungschancen von Menschen in Deutschland und Europa. Gefeiert wurde der runde Geburtstag mit einem Stopp der ESF-Infotour am 24. und 25. März 2017 an der Nürnberger Lorenzkirche. Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit, die vielfältigen ESF-Projekte der Metropolregion kennenzulernen.

Auch Eva Schenk (vhb) und René Streber vom Institut für Sportwissenschaft und Sport (ISS) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) waren vor Ort. Sie stellten am 25. März die Projektträgerschaft „Netzgestützter Wissenstransfer von Hochschulen in Unternehmen“ und das Projekt „KMU-bewegt“ auf der Hauptbühne vor. „KMU-bewegt“, ein Blended Learning-Weiterbildungsangebot zu den Themen Rehabilitation und Bewegungsförderung, wird im Rahmen der Projektträgerschaft gefördert.

Im Gespräch mit Moderator André Kuchenbecker stellte Streber, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter „KMU-bewegt“ betreut, die Projektinhalte und -ziele vor. Das Weiterbildungsangebot „KMU-bewegt“ richte sich an Personen aus Bewegungsfachberufen, beispielsweise an Bewegungs- und Sporttherapeuten, Physiotherapeuten und Krankengymnasten. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen vor allem lernen, wie sie ihre Patienten dabei unterstützen können, langfristig mehr Bewegung in ihren Alltag zu bringen. Wir schulen sie dabei nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.“ Eine weitere Säule des Projekts sei der Austausch mit den Teilnehmenden: „Für uns Wissenschaftler ist es extrem wichtig, mitzubekommen, nach welchen Methoden in den Praxen gearbeitet wird.“ Die Resonanz auf das Projekt sei sehr gut: „Den Beteiligten kommt es entgegen, dass die Weiterbildung zum Großteil online stattfindet und dass sie die Inhalte auch zu Hause abrufen können. Der Praxisalltag ist stressig, da bleibt kaum Zeit für Weiterbildung.“

Diese Einschätzung teilt Eva Schenk, die als Projektmanagerin die ESF-Projekte der vhb betreut: „Unsere Evaluationen zeigen, dass die Teilnehmenden den Online-Wissenstransfer sehr positiv bewerten. Dies trifft auch auf diejenigen zu, die zuvor keine Erfahrung mit E-Learning gemacht haben.“ Es habe sich jedoch über die Jahre herausgestellt, dass das „Blended Learning“ – die Ergänzung der Onlineinhalte um Präsenzveranstaltungen – die geeignetste Art des Wissensaustausches sei: „Ein Ziel unserer Projektträgerschaft ist die Netzwerkbildung zwischen allen Beteiligten. Diese funktioniert natürlich besser, wenn die Projektbeteiligten sich persönlich kennen“, so Schenk.

Weitere Informationen zur Infotour und einen kurzen Film finden Sie hier.


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